Gibt es eine Möglichkeit, um sowohl neue Produkte als auch komplizierte Prozesse zu beschreiben? Schnell, verständlich und auf den Punkt? Die Antwort lautet: Ja! Mit Hilfe von Erklärfilmen.

Erklärfilme – ein starkes Tool in der Unternehmenskommunikation:

  • Einfache und verständliche Darstellung komplizierter und kniffliger Sachverhalte
  • Bewegte Bilder wecken Emotionen und bleiben im Gedächtnis
  • Vorteile im Google-Ranking und Steigerung der Verweildauer auf Ihrer Webseite
  • Vielfältige Einsatzmöglichkeiten: Intern wie extern, auf der Messe wie im Vertriebsgespräch, zur Produktvorstellung oder als Wartungsanleitung
  • Einsparpotenzial durch die universellen Einsatzmöglichkeiten und die Wiederverwendbarkeit

Was ist überhaupt ein Erklärvideo?

Bei Erklärvideos handelt es sich um kurze Filme, meist von 30 Sekunden bis 3 Minuten Länge. Empfohlen werden in der Regel 90 Sekunden Spielzeit – danach nimmt die Aufmerksamkeit der Zuschauer wieder ab. Es handelt sich dabei allerdings um einen groben Richtwert – die Länge eines Erklärvideos lässt sich individuell anpassen, ganz nach dem Motto: So kurz wie möglich und so lang wie nötig.

Je nach Unternehmen, Thema und Zielgruppe stehen für die Produktion unterschiedliche Stile zur Verfügung. Das Ziel eines Erklärvideos besteht – wie der Name verrät – darin, einen Sachverhalt oder ein Produkt zu erklären. Der Zweck kann dabei sehr unterschiedlich ausfallen: Möchten Sie z. B. primär ein neues Produkt vorstellen oder Ihre Mitarbeiter im Umgang mit diesem schulen? Ein Erklärfilm bringt alles Wichtige gut verständlich auf den Punkt.

Erklärvideos können mehr – die Vorteile:

  • Verständlichkeit und Einprägsamkeit
    Über die Kombination von Bild und Ton sorgen Erklärvideos dafür, dass Zuschauer Inhalte leichter verstehen (im Gegensatz z. B. zu reinem Text). Darüber hinaus können sich die Zuschauer das Gezeigte auch besser einprägen. Unterschiedliche Darstellungsformen, etwa Bewegtbild, Animationen, Soundeffekte, Hintergrundmusik und Off-Stimme, helfen dabei, dass Ihr Inhalt bei der Zielgruppe sowohl ankommt als auch im Gedächtnis bleibt.
  • Bilder wecken Emotionen
    Über (bewegte) Bilder bleibt eine Botschaft länger im Gedächtnis als bei gelesenen Inhalten. Wenn Emotionen im Spiel sind, steigt die Merkfähigkeit. Dieser Effekt lässt sich wunderbar für Erklärvideos nutzen! Daneben können Emotionen auch bewirken, dass die Zuschauer Ihr Produkt/Thema mit einem positiven Gefühl im Gedächtnis behalten.
  • Online gesehen werden
    Mit der Einbindung von (Erklär-)Videos lässt sich die Verweildauer auf Ihrer Webseite steigern – um bis zu 88% gegenüber Webseiten ohne Film! Aufgrund der hohen Beliebtheit bevorzugt deshalb auch Googles Algorithmus Webseiten mit integrierten Videos. Daneben können Sie über den Einsatz von Erklärvideos explizit die Kaufbereitschaft steigern: Laut Marktforschungsergebnissen kaufen knapp 64 % der Befragten eher ein Produkt, wenn sie zuvor ein Video dazu gesehen haben.
  • Intern und extern
    Mit Erklärfilmen können Sie sowohl interne als auch externe Zielgruppen ansprechen, von Kunden bis zu eigenen Mitarbeitern und Führungskräften. Die kurzen Filme eignen sich z. B., um Ihren Angestellten Supportvideos bei häufig auftretenden Problemen anzubieten oder neue Prozesse und Abläufe einzuführen. In der externen Kommunikation werden Erklärvideos beispielsweise eingesetzt, um (potenziellen) Kunden ein neues Produkt vorzustellen oder um einzigartige Produktmerkmale zu betonen.
  • Zeit- und Kostenersparnisse
    Ein wesentlicher Vorteil von Erklärfilmen besteht in der Zeit- und Kostenersparnis: Einmal produziert, können Sie die Videos beliebig oft verbreiten, um Kunden oder Mitarbeiter anzusprechen. Über den Einsatz von Support- oder Produktvideos, etwa auf der Website, im Intranet oder auf Messen, lassen sich daher Personal- und Zeitaufwand reduzieren.

Auf alles eine passende Antwort – Stile von Erklärvideos

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über vier wesentliche Varianten von Erklärfilmen. Es handelt sich dabei um Darstellungsformen, die sich unserer Erfahrung nach als besonders effektiv und populär erwiesen haben. Aufgrund der vielen Kombinationsmöglichkeiten erhebt die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Legetrick-Technik: Bei diesem Filmstil wurden die Gegenstände ursprünglich per Hand gelegt und abgedreht. Inzwischen übernimmt das der Computer, was eine schnelle Reproduktion von Filmen ermöglicht. Der anfängliche Hype um Legetrickfilme hat sich gewandelt: hin zum Ruf als „Massenware von der Stange“.
  • Whiteboard-Stil: Hierbei entsteht der Film wie vor den Augen des Zuschauers, der die Illustrationen mitverfolgt. Er eignet sich gut, wenn die Entstehung der Figuren und Objekte als Teil der Erzählung im Film angelegt ist.
  • 2D-Animation: Mit Hilfe von 2D-Animationen werden Illustrationen und Grafiken lebendig. Die Darstellung von Bewegung einzelner Objekte wird möglich, etwa um das Zusammenspiel der Einzelteile einer Anlage zu veranschaulichen.
  • 3D-Animation: Sie erlauben den Zuschauern eine dreidimensionale Perspektive, etwa um Einblicke in eine Maschine zu erhalten. Als Grundlage dienen hier häufig die CAD-Daten aus der Konstruktion. Mittlerweile sind hochkomplexe 3D-Animationen möglich, die bis zur fotorealistischen Darstellung reichen.
  • Realfilm: Personen stehen bei der Anwendung Ihres Produktes im Mittelpunkt? Dann eignet sich Realfilm, um eine möglichst authentische Präsentation zu schaffen. Hier ist das Mitwirken echter Menschen deutlich weniger aufwendig als eine lebensechte 3D-Animation von Personen. Auch im Realfilm können animierte Grafiken in den Film integriert werden und diesen informativ ergänzen.

Aha-Erlebnisse schaffen – wie entsteht ein Erklärfilm?

Erklärfilme sind Produktionen, die in enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber entstehen. So einzigartig wie die Filme sind auch die Entstehungsprozesse. Hier ein beispielhafter Ablauf, wie ein Erklärvideo bei uns entsteht:

Jede Produktion beginnt mit einem genauen Briefing und der Beratung des Auftraggebers: Es wird geklärt, welches Ziel der Film bei wem erreichen soll. Das Briefing dient also der Definition von Zielgruppe und Botschaft. Daraus resultiert dann der geeignete Filmstil.
Auf dieser Grundlage entsteht dann das Konzept aus Videostil, Storytelling und Storyboard. Bewährt hat sich dafür ein Workshop mit und beim Auftraggeber, um gemeinsam Szene für Szene den Film zu entwickeln. Als Teil des Storyboards entstehen hier auch die ersten Scribbles und der Sprechertext.

Anschließend findet der konkrete Entwurf der Grafiken für die einzelnen Szenen statt. Diese werden an das CI des Auftraggebers angepasst. Soll es in dem Erklärfilm einen Off-Text geben, wird eine passende Sprechstimme gesucht und der Text im Tonstudio aufgenommen.

Nun werden die zuvor entstandenen Grafiken animiert, sodass sie buchstäblich in Bewegung kommen! In einem nächsten Schritt werden sie mit der Sprecherstimme zusammengeschnitten, Hintergrundmusik oder Soundeffekte werden eingefügt sowie letzte Feinheiten am Schnitt vorgenommen.

Den fertigen Film erhält der Auftraggeber abschließend per Datentransfer – sowohl im Webformat als auch für die hochauflösende Darstellung an großen Bildschirmen.

Fazit – darum ein Erklärfilm:

Zugegeben, nicht jedes Thema ist sexy. Oder doch? Mit einem Erklärfilm lassen sich selbst komplexe Sachverhalte darstellen:

  • Komplizierte Themen werden einfach und verständlich aufbereitet. Aufgrund der audiovisuellen Darstellung bleiben sie dem Zuschauer besonders lange im Gedächtnis.
  • Emotionen! Mit liebevollen Illustrationen, witzigen Animationen oder charmanten Zeichnungen weckt der Erklärfilm auch Begeisterung für Schraubgewinde oder Change-Management-Prozesse.
  • Intern wie extern: Mit Erklärfilmen erreichen Sie sowohl (potenzielle) Kunden als auch Mitarbeiter. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der Webseite über den Messestand bis hin zum technischen Support, dem Intranet etc.
  • Die Einbindung von Erklärvideos auf Ihrer Webseite erhöht die Verweildauer der User und sorgt außerdem dafür, dass die Seite bei Google höher rankt.
  • Ressourceneinsparung: Je nach Thema und Einsatzgebiet lassen sich über den Einsatz von Erklärvideos explizit Personal- und Sachkosten einsparen.

Ein Erklärvideo schafft es also, umfassende Themen einfach zu erläutern – und das visuell ansprechend, für unterschiedliche Zielgruppen aufbereitet.

Sind Sie neugierig geworden? Haben Sie Fragen oder wünschen eine persönliche Beratung? Sprechen Sie uns gerne an!