Supergeil lief es für alle Beteiligten des gleichnamigen Werbevideos, das 2014 zum viralen Spitzenreiter des Jahres wurde. Damit hat die Supermarktkette EDEKA – zusammen mit der Werbeagentur Jung von Matt und Friedrich Liechtenstein, der Hauptfigur des Films – vielleicht sogar das erfolgreichste deutsche Youtube- Werbevideo aller Zeiten geschaffen.

Immerhin verzeichnet „Supergeil“ mittlerweile über 19,5 Millionen Klicks – und die User klicken noch heute, wie die Kommentarspalte des Portals beweist.

Ein Beispiel, das unterstreicht: In einem Film verpackt und auf einer Social-Media-Plattform platziert, funktionieren Werbung und PR im Grunde von allein. Das gilt für B2C-Kommunikation – wie im Falle von „Supergeil“ – genauso wie fürs B2B-Marketing. Der Grund: Bewegte Bilder bewegen. Sie wirken auf direktem Weg emotional. Es passiert, was im Internet bzw. in den sozialen Netzwerken heute immer wieder passiert: Videos werden gelikt und geteilt und damit bestenfalls zum Selbstläufer.

Trotzdem nutzen laut Forbes nur 24 % aller Firmen Videomarketing als Kommunikationsmedium. Besonders kleine und mittelständische Betriebe sind oft noch skeptisch. Sie gehen davon aus, dass jedes Filmprojekt Unmengen an nicht vorhandenen Ressourcen frisst und mit einem enormen internen Aufwand verbunden ist. Klar, dass diese Annahme Bauchschmerzen bereitet. Mit dem Gedanken an die Produktionskosten droht dann spätestens das Magengeschwür.

Also besser sein lassen. Denn ob der Einsatz von Videomarketing ein Erfolg wird, ob dadurch Bekanntheitsgrad, Beliebtheit und vor allem die Umsätze steigen, das lässt sich nun mal eben nicht gut messen.

Oder etwa doch?

Hauptschauplatz Internet

Im Internet geht’s rasant zu. Das ist keine Neuigkeit. Die Fülle der bereitgestellten Informationen verleitet zum schnellen Weiterklicken. Daher beschäftigen sich fast alle Unternehmen – ob groß oder klein – mit ein und derselben Frage: Wie schaffen wir es, dass User auf unserer Website bleiben, dass aus Interessierten Kunden werden? Die Antwort: Video-Content. Denn der durchschnittliche Internetnutzer verbleibt um 88 % länger auf einer Seite, wenn sie Bewegtbilder enthält – und das etwa um zwei Minuten.

Dabei entscheiden sich mehr als die Hälfte der Besucher, genauer gesagt 64 %, für den Kauf eines Produktes, nachdem sie sich ein Video darüber angesehen haben. Die Marketing-Experten von Unbounce haben sogar festgestellt, dass die Platzierung eines Videos auf einer Landingpage zu einer Konversionsrate von unschlagbaren 80 % führt.

Dieses Ergebnis überrascht eigentlich nicht. Schließlich möchte ein Kunde nicht nur wissen, womit er es zu tun hat. Er will verstehen, wie es funktioniert. Und was eignet sich da besser als Bewegtbild? Bewegte Bilder präsentieren Inhalte anschaulich und vor allem konkret. Das Dargestellte wird praktisch erlebbar. Das wiederum erzeugt Klarheit und Verständnis – zwei gute Voraussetzungen für Vertrauen in das Produkt und eine positive Kaufentscheidung. Warum also auf das Vertriebsass Video verzichten?

Werbung platziert Produkte, PR platziert Vertrauen …

… und Videomarketing platziert beides gleichzeitig. Laut einer Studie von Eyeview erhöht ein Unternehmen seine Vertrauenswürdigkeit, wenn es die Menschen hinter dem Produkt zeigt. Sich selbst nahbar machen, einen echten Einblick gewähren, Transparenz zeigen – das ist und bleibt eines der erfolgreichsten Mittel, um Vertrauen und Identifikation zu schaffen.

Authentizität ist der Schlüssel zum Erfolg in puncto Kundenakquise und Kundenbindung. Und Authentizität erzielen bewegte Bilder besser als jedes andere Medium.

Mit Videomarketing genau die Richtigen erreichen

Selbst die beste Marketing-Kampagne läuft ins Leere, wenn es die Richtigen nicht mitkriegen: die Entscheider. Doch auch in diesem Punkt sprechen die Ergebnisse einer Forbes-Studie eindeutig für Video- Marketing. Knapp zwei Drittel aller Entscheider geben an, sich auf einer Website lieber ein Video anzusehen als sich einen Text durchzulesen – und das machen wiederum 75 % aller Entscheider mindestens einmal pro Woche.

Wer jetzt denkt: „Einen Videoclip anzuklicken, ist das eine, damit echtes Interesse zu wecken, das andere“, der irrt. Denn es hat sich bestätigt, dass Videos allgemeinhin immer neugierig auf mehr machen. So besuchen 65 % aller Entscheider nach dem Anschauen eines Imagefilms oder Werbevideos die Website des jeweiligen Anbieters.

Schneller Erfolg durch Videomarketing – Videos machen den Unterschied

Der klare Vorteil von Bewegtbild liegt in der Wahrnehmung und in der Aufnahmeleistung. Denn unser Gehirn verarbeitet Bilder und Geräusche direkt, ohne dass wir uns, wie z. B. beim Lesen, besonders anstrengen müssen. Vermutlich ein Grund dafür, dass 19 % mehr E-Mails geöffnet werden, wenn im Betreff das Wort „Video“ steht, und sich 65 % davon anschließend durch alle Inhalte der versendeten Mail klicken. Allein das Wort „Video“ scheint bereits für Aufmerksamkeit zu sorgen. Wie verhält es sich dann erst mit dem Clip selbst?

Videos sind beliebt – die Gründe dafür ganz unterschiedlich. Einer liegt sicherlich darin, dass sie die Möglichkeit bieten, sich auf lebendige und kurzweilige Weise zu informieren. Das macht Spaß … und überzeugt. Daher gehen auch 70 % aller Marketingfachleute davon aus, dass ein Video für mehr Konversion sorgt als andere Medien. Und auch beim Return on Investment punktet Bewegtbild, so die Fachleute. 52 % der Marketing-Strategen nehmen an, dass Videomarketing den besten ROI bietet.

Die Zahlen sprechen für sich

Uns haben die Zahlen längst überzeugt und wir wissen aus eigener Erfahrung: Kluges Videomarketing in Verbindung mit der richtigen Zielgruppenanalyse und einem Quäntchen Mut zu neuen Ideen steigert die Reichweite und die Beliebtheit eines Unternehmens um ein Vielfaches.

Muss es denn gleich der virale Superhit sein? Nein, sicherlich nicht. Denn die Wirkung von Videomarketing auf das Image und den Erfolg eines Unternehmens ist im Normalfall schon – wir sagen’s einfach – supergeil.

Und das sollte nicht nur den Großen vorbehalten sein. Auch KMUs dürfen sich ruhig trauen, vor allem wenn ihnen ein erfahrenes Marketing- und Filmteam zur Seite steht. Denn gute Dienstleister werden immer eine Lösung finden, die den Wünschen und den finanziellen Möglichkeiten entspricht.

 

Datenquelle des Beitragsbildes: Media Perspektiven