Auch wenn das Thema unseres neuesten Filmprojekts auf den ersten Blick ein wenig knifflig erscheinen mag, hat sich das Team von Image & Emotion natürlich auch dieser Herausforderung gestellt. Auftraggeber ist die Gesellschaft für Risiko-Beratung mbH (GRB), für die wir einen Film über zwei ihrer Dienstleistungen drehen sollten.

Es handelt sich um ein Instrument zur Analyse und Auswertung von klinischen Prozessen im Rahmen einer Sicherheits- und Risikoanalyse in Kliniken und Gesundheitseinrichtungen (riskala®), dessen Ergebnisse in einem Index ausgewiesen werden (riskala.INDEX®). „Bitte was?“, fragen Sie sich irritiert – zu Recht. Auch unsere Konzeptentwicklung brauchte eine Weile, um sich mit dem Thema vertraut zu machen.

Patientensicherheit durch klinisches Risikomanagement – die Beratungsleistungen der GRB

Die Gesellschaft für Risiko-Beratung (GRB) aus Detmold gehört zur Ecclesia Gruppe, einem der größten Versicherungsmakler in Deutschland. Sie führt Sicherheits- und Risikoanalysen in Gesundheitsunternehmen durch. Die Unternehmen beauftragen die GRB,  um eine professionelle Einschätzung zum Status Quo der Patientensicherheit in ihrer Einrichtung zu erhalten, d. h. welche Prozesse im Rahmen der Patientenversorgung im Sinne des klinischen Risikomanagements ein höchstes Maß an Sicherheit aufweisen und wo noch Verbesserungspotenzial existiert. Bei Identifizierung von Risiken, werden diese konkret benannt, nach einem validen Verfahren bewertet  und geeignete Maßnahmen zur Risikoprävention herausgestellt. Ziel dabei ist es, eine größtmögliche Patientensicherheit sicherzustellen und die Qualitätsstandards zu erhöhen.

Arbeitswerkzeug der GRB ist die Software riskala®. In riskala® sind Erkenntnisse auf Grundlage von dezidierten Analysen von Haftpflichtansprüchen von Patienten abgebildet bzw. als sogenannte Präventionsmaßnahmen. Alle klinischen Prozesse können mit diesen in einem Gesundheitsunternehmen auf den Prüfstand gestellt werden. Damit das Ergebnis der Sicherheits- und Risikoanalyse im Vergleich zu anderen Kliniken auch messbar gemacht werden kann, hat die GRB den riskala.INDEX® entwickelt. Diese Kennzahl gibt Hinweise zum Sicherheitsniveau in der untersuchten Einrichtung. So kann sie sich gegenüber anderen Kliniken im Wettbewerb positionieren, eine positive Außendarstellung vorantreiben und  diese Erkenntnissen in Verhandlungen mit Stakeholdern, z. B. Haftpflichtversicherern nutzen.

Planung und Konzept des Films – Einsatz von Testimonials

Die Aufgabe von Image & Emotion war es jetzt, diese doch recht komplexe Thematik in einem Film zu verarbeiten, um die beworbenen Dienstleistungen transparent, verständlich und vor allem attraktiv darzustellen. Schließlich möchte die GRB neue Kunden für sich begeistern.

Bei der konzeptionellen Planung fiel die Wahl auf Testimonials. Testimonials sind Personen, die im Rahmen eines filmischen Marketings ein Unternehmen, eine Marke, ein Produkt oder eine Dienstleistung empfehlen und so für deren Qualität, Güte bzw. Nützlichkeit bürgen. Dabei identifiziert sich der Zuschauer nicht nur mit den Aussagen, sondern auch mit dem Status, dem Rang oder der Expertise dieser Person. Sie muss nicht zwangsläufig prominent sein, obwohl sich dadurch natürlich mehr Aufmerksamkeit erzeugen lässt.

Häufig treten auch Kunden als Testimonials auf, z. B. echte Mitarbeiter oder jemand aus der Führungsetage des Unternehmens, welche das Produkt bzw. die Dienstleistung bereits eingekauft haben und nutzen. Zufriedene Kunden berichten dann authentisch und sympathisch über die Vorzüge dieser Kooperation oder Dienstleistung. Sie sprechen schließlich aus eigener Erfahrung und können am besten schildern, warum sich eine Partnerschaft mit dem beworbenen Unternehmen lohnt. Wichtig ist, dass die empfehlenden Personen glaubwürdig und überzeugend auftreten und so Vertrauen bei der Zielgruppe generieren.

Umsetzung = Expertenwissen + Kundenmeinung

Im unserem Fall wurden die Aussagen der Kunden bzw. Klinikvertreter mit dem fachlichen Expertenwissen der GRB-Mitarbeiter gepaart. Hinsichtlich der Struktur des Films haben wir eine Zweiteilung vorgenommen. Die beiden Themenkomplexe riskala® und riskala.INDEX® werden jeweils durch Risiko-Beraterinnen der GRB vorgestellt. Deren Aussagen erfahren dann eine positive Bekräftigung durch eine Kundenstimme. Im Fall der Sicherheits- und Risikoanalyseist das der Leiter Risikomanagement der Nils-Stensen-Kliniken in Georgsmarienhütte und beim Index der Geschäftsführer der Facharztklinik Hamburg. Den Rahmen bilden Aussagen des Geschäftsführers der Gesellschaft für Risiko-Beratung.

Die Auswahl der Kliniken beweist eine überregionale Beweglichkeit der GRB, die ihr Tätigkeitsfeld keineswegs nur auf Ostwestfalen-Lippe beschränkt.

Neben den Interviewszenen mit Mitarbeitenden und Kunden der GRB wird die visuelle Ebene des Films von der Lebendigkeit des Beratungs- und Auditalltags der Risiko-Beraterinnen in den Kliniken bestimmt. Der Zuschauer erlebt die Beraterinnen quasi in Action. Sie sind ständig in Bewegung, interagieren mit dem Klinikpersonal, machen sich Notizen und pflegen ihre Datenbank. So demonstrieren sie das Engagement, was von den Kunden im Anschluss bestätigt wird.

Dank dieses überzeugenden Zusammenspiels von Expertenwissen, Kundenfeedback und fachlichem Know-how wirken der Film und das in ihm beworbene dienstleistende Unternehmen authentisch und höchst kompetent. Und das sorgt nicht nur für eine sympathische, positive Außenwirkung, sondern motiviert auch die eigenen Mitarbeitenden und schafft ein hohes Identifikationspotenzial mit dem Unternehmen und seiner Arbeit.