Die Möglichkeiten, das eigene Unternehmen oder dessen Produkte filmisch ins rechte Licht zu rücken, sind vielfältig – und häufig von Erfolg gekrönt. Denn ein Film, der überzeugt und bewegt, hat in Zeiten von YouTube, Facebook und Twitter das Potenzial, sich wie ein Lauffeuer zu verbreiten und viele Zuschauer zu erreichen. Das Unternehmen oder die Marke wird mit positiven Bildern und Begriffen verknüpft und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Auf der Suche nach dem passenden Film

Doch bevor Sie die Produktion eines Films in Auftrag geben, sollte geklärt werden, welchen Typ Film Sie benötigen: Welche Zielgruppe soll angesprochen werden und welche Bedürfnisse hat diese? Welches Kommunikationsziel wollen Sie mit dem Film erreichen und welchen Mehrwert soll er generieren?

Um Ihrer Entscheidung ein wenig auf die Sprünge zu helfen, möchten wir Ihnen an dieser Stelle in monatlichen Abständen die wichtigsten Filmprodukte etwas ausführlicher vorstellen. Auch wenn es aufgrund der inhaltlichen Nähe der Filmgenres vereinzelt zu Überschneidungen kommt, bieten wir für jeden Kommunikationsbedarf die passende Filmlösung an.

Im ersten Teil dieser vierteiligen Serie liegt der Fokus auf den Genres Imagefilm, Industriefilm und Drohnenaufnahmen.

Imagefilme – Allrounder mit Hang zu Emotionen

Eine professionelle Außendarstellung von Unternehmen gehört heutzutage zu den wichtigsten Faktoren im wirtschaftlichen Wettbewerb. Ein Imagefilm muss vieles können: Er muss unterhalten und informieren, Vertrauen schaffen, Emotionen wecken und natürlich die richtige Zielgruppe ansprechen.

Imagefilme eignen sich hervorragend zur Kommunikation des eigenen Firmenbildes – sowohl firmenintern als auch nach außen. Sie transportieren Ihre Philosophie ohne Umwege in die Köpfe der Zielgruppe und liefern einen umfassenden Blick auf Ihr Unternehmen oder Ihre Marke. Mit einem Imagefilm stärken Sie das Profil Ihres Unternehmens und präsentieren Ihre Mitarbeiter als Experten ihres jeweiligen Faches. So sorgen Sie nicht nur für eine positive Außenwirkung, sondern bestärken auch Ihre Mitarbeiter in der Wahl ihres Arbeitgebers und verbessern den Teamgeist.

Der Imagefilm zielt in erster Linie darauf ab, das Vertrauen des potenziellen Kunden zu erlangen und positive Emotionen beim Betrachter hervorzurufen. Dies gelingt vor allem durch eine authentische Darstellung Ihres Unternehmens. Dabei steht nicht so sehr die Vermittlung von Zahlen und Fakten im Vordergrund, sondern Aspekte wie Bekanntheitsgrad, Prestige und Corporate Identity. Es soll ein Gefühl von Unternehmensidentität und im besten Fall sogar schon ein Wiedererkennungswert der Marke geschaffen werden. Um diese positiven Effekte zu erzielen, müssen die Filminhalte nach dramaturgischen Elementen gestaltet werden und können wirkungsverstärkend von Musik und einem professioneller Sprecher begleitet werden.

Imagefilme als Form der Unternehmenskommunikation können in fast allen Branchen verwendet werden. Auch Institutionen, Vereine, Städte und ganze Regionen nutzen inzwischen häufig Imagefilme zur Eigenwerbung.

Als Marketing-Instrument sind diese filmischen Alleskönner vielfältig einsetzbar: Sie können auf der eigenen Website, in sozialen Netzwerken und auf Videoportalen platziert werden oder am Messestand die Aufmerksamkeit der Besucher auf sich ziehen.

Industriefilme – Fachkompetenz in bewegten Bildern

Was sollten Geschäftspartner, Kunden oder Investoren über Ihr Unternehmen wissen, was sie auf anderem Wege nicht in Erfahrung bringen können? Wie unterscheidet sich Ihr Unternehmen von anderen? Was verleiht Ihren Produktionsabläufen einen individuellen Charakter? Was macht die besondere Qualität ihrer Produkte aus?

Mit einem Industriefilm demonstrieren Sie die Größe, Leistungsfähigkeit und fachliche Kompetenz Ihres Unternehmens und ermöglichen Ihren Kunden in Rahmen der Business-to-Business-Kommunikation eindrucksvolle Einblicke in Ihre Unternehmenswelt.

Auch beim Industriefilm gilt es, dem Betrachter mittels einer visuell ansprechenden Produktion imagefördernde Botschaften zu übermitteln. Der Schwerpunkt liegt hier allerdings – im Gegensatz zum Imagefilm – weniger stark auf der emotionalen Ansprache der Zuschauer, sondern auf wirtschaftlichen Inhalten, industriellen Arbeitsprozessen, Produktionsverfahren und -abläufen sowie auf der Wirkungs- und Arbeitsweise von bestimmten Unternehmensbereichen.

Industriefilme können auch eingesetzt werden, wenn sich Werksbesichtigungen aufgrund zu großer geografischer Distanzen nur schwer realisieren lassen bzw. um das Bild, das bei einer Werksbesichtigung entsteht, noch weiter audiovisuell zu unterstreichen.

Ziel ist es, das technische Know-how und das Fachwissen Ihres Unternehmens in einer Art und Weise bildhaft erlebbar zu machen, die gleichermaßen ästhetisch zu faszinieren wie fachlich zu überzeugen vermag und dabei gleichzeitig alle nötigen Informationen liefert.

Drohnenaufnahmen – hoch hinaus zu neuen Perspektiven

Mit kleinen ferngesteuerten Flugfahrzeugen, die mit einer Kamera bestückt sind, lassen sich insbesondere bei Image- und Industriefilmen professionelle Aufnahmen aus der Luft machen. Durch ihre Beweglichkeit und Flexibilität erschließen sich ganz neue Perspektiven mit einzigartigen Blickwinkeln, die sich von den üblichen Sehgewohnheiten der Zuschauer abheben. Selbst Indooraufnahmen, z. B. in Produktionsstätten, Sport- oder Konzerthallen, sind mit den wendigen Flugrobotern meist ohne größeren Aufwand möglich.

Kameradrohnen sind praktisch überall einsetzbar, wenn es um professionelle und hochauflösende Luft- oder Bewegtaufnahmen geht, ob im Baugewerbe, in der Immobilienbranche, im Touristik-, Event- und Veranstaltungsbereich oder in der Industrie. Gerade größere Areale kommen durch Luftaufnahmen einer Kameradrohne deutlich besser zur Geltung. Das erleichtert die Produktion ungemein und bietet eine kostengünstige Alternative im Vergleich zu Außenaufnahmen mit Flugzeugen oder Hubschraubern.

Ein weiterer entscheidender Vorteil ist das dreidimensionale, plastische Bild, das unmittelbar erlebbar wird, wenn die Drohne ganz nah an ein Objekt heranfliegt und es umkreist. Hinzu kommt eine deutlich höhere Dynamik, wenn ein sich bewegendes Objekt von einer Drohne verfolgt wird.