Wir produzieren Imagefilme, Erklärvideos, Produktvideos und alles, was in Sachen digitaler Unternehmenskommunikation gebraucht wird. Wenn ein Film fertig ist, kann er über die sozialen Netzwerke verbreitet, auf der Website in Szene gesetzt oder auch per E-Mail oder Newsletter verschickt werden. Was macht man aber, wenn ein Produkt neue Features bekommt und der Film nicht mehr aktuell ist? Wenn man in einem Erklärfilm neue Studien als Beleg anführen möchte oder eine aktuelle Grafik als Ergänzung braucht? Oder sogar, wenn der Imagefilm um weitere Informationen ergänzt werden soll oder gar um neue Bilder von Mitarbeitern? Dann hilft es, die alten Bilder archiviert zu haben, sodass man nicht wieder von vorn anfangen muss. Unser Artikel erklärt, warum es manchmal mehr Sinn macht, altes Filmmaterial aufzupeppen, als einen neuen Film zu drehen.

Kennen Sie schon unseren Erklärfilm zum Thema Videomarketing? Er erklärt in nur 2 Minuten, warum Film im Marketing-Mix von Unternehmen unbedingt genutzt werden sollte. Dieser Film ist schon ein paar Jahre alt und wir haben ihn vor kurzem überarbeitet. Aktuelle Zahlen, Daten und Fakten – eine Rundum-Erneuerung sozusagen. Es ist eine Art Aktualisierung, aber gleichzeitig haben wir die neue Version des Films auch als Aufhänger genutzt, um das Thema Videomarketing auch über andere Wege zu verbreiten. Hier geht es zum Artikel.

 

Inhalte möglichst vielen Menschen zugänglich machen

Content Repurposing nennt sich das und bedeutet im Grunde nichts anderes, als ein Thema neu aufzubereiten. Man nimmt also bestehenden Inhalt (einen Film, eine Tonaufnahme, ein Interview, einen Blogartikel oder eine Infografik) und macht etwas Neues daraus. Das Thema des Films wird zu einem Artikel, Inhalte aus einem ausführlichen Artikel werden zu einer übersichtlichen Infografik.

Warum macht das Sinn? Einerseits spart es Zeit. Man muss nicht neu recherchieren oder sich in ein Thema einarbeiten, denn es ist ja bereits vorhanden. Andererseits macht man ein Thema so verschiedenen Lerntypen zugänglich. Denn Menschen konsumieren unterschiedlich: Der eine möchte lieber das Video sehen, der andere liest den Artikel, der dritte möchte sich die Grafik abspeichern und die Tipps so abarbeiten.

 

Zurück zu den Bildern: Wann sich eine Überarbeitung lohnt

Jeder Inhalt, den man seinen (potenziellen) Kunden anbietet, soll einen klaren Nutzen bringen. Daher sollte man sich im Vorfeld Gedanken machen, welche Ziele man mit seinem Content verfolgt und was genau der Nutzer davon hat. Jede Form der Contenterstellung sollte dem Kunden zeigen, warum er genau bei Ihrem Unternehmen kaufen sollte. Warum Sie die Experten für sein Problem sind und welche Vorteile er hat, wenn er Ihr Angebot kauft.

Wenn aber ein Erklärfilm veraltet ist und Informationen abbildet, die nicht mehr stimmen, dann kann das schon ein Grund sein, bei einer anderen Firma zu kaufen. Wenn ein Produkt verändert wurde und zum Beispiel gar nicht mehr aussieht wie in dem dazu gehörigen Film, dann kann das zu Verwirrung führen. Bei solchen Veränderungen kommt man um neue Aufnahmen natürlich nicht herum. Allerdings muss nicht ein komplett neuer Film gemacht werden, sofern es Archivmaterial gibt.

In unserem Beispiel konnten wir die aktuellen Informationen recht einfach integrieren. Wir mussten keine neuen Aufnahmen machen, sondern haben Grafiken und Zahlen ausgetauscht, um den Film aktuell zu machen. Aber auch für andere Fälle lohnt es sich darüber nachzudenken, eine zweite Version des Films zu produzieren. Je nachdem, wie gravierend die Aktualisierungen und Änderungen sind, können wir Sie unterstützen, das beste Ergebnis zu erzielen. Denn aus vorhandenem Archivmaterial können Filme „aufgepeppt“ werden.

 

Ein neuer alter Film: Präsentieren Sie ihn auch so!

Ein neuer Film kann natürlich neue Aufmerksamkeit generieren. Er kann, nein er sollte gezeigt werden. Nutzen Sie die Gelegenheit, um ihn über die sozialen Netzwerke zu verbreiten. Verschicken Sie einen thematisch passenden Newsletter. Setzen Sie den Film auf der Website neu in Szene oder präsentieren ihn an prominenter Stelle.

Was Sie aber  nicht machen sollten, ist den Film als neuen Film zu präsentieren. Denn wer die Entwicklung und die Aktivitäten des Unternehmens verfolgt, der kennt die ehemalige Version vielleicht schon. Nutzen Sie lieber die positiven Eigenschaften, die mit der Aktualisierung verbunden sind: Eine solche Überarbeitung zeigt nämlich, dass Sie informiert sind und am Ball bleiben. Dass Sie auf dem aktuellen Stand sind und diese Informationen an die Kunden weitergeben wollen. Sie zeigen, dass Sie Verbindungen knüpfen und vor allem, dass Sie bestehende Produkte wertschätzen. Machen Sie also transparent, dass Sie den Film aus altem Archivmaterial neu arrangiert haben.

Wenn Sie nun noch im Sinne des Content Repurposing neuen Content zu dem Thema erstellen, schöpfen Sie Mehrwerte, die relevant und nützlich für potenzielle Kunden sind. Damit schaffen Sie Vertrauen in Ihre Marke und können über die neuen Inhalte sogar zusätzliche Reichweite generieren.

 

Sie brauchen Unterstützung? Wir beraten Sie gern!

Sie möchten einen Ihrer Filme überarbeiten lassen und ihn mit aktuellen Informationen anreichern? Sie haben Fragen oder sind sich nicht sicher, ob sich Ihre Ideen umsetzen lassen? Wir beraten Sie gern und können einschätzen, welche neuen Aufnahmen Sie brauchen und wie sich Ihre Wünsche und Vorstellungen am besten umsetzen lassen. Fragen Sie uns gern!