Einen Film bei YouTube zu platzieren ist nur der erste Schritt für eine erfolgreiche Verbreitung: Nutzen Sie auch die anderen Möglichkeiten! Sie sind der Konkurrenz einen Schritt voraus, wenn Sie einen Imagefilm haben, der das Unternehmen im besten Licht darstellt, der die Zielgruppe beeindruckt und Vertrauen aufbaut, sodass mehr verkauft wird. Aber diese Wirkungen kann der Film nur dann entfalten, wenn die Kunden ihn auch zu sehen bekommen. Wenn Sie also einen Film haben, dann sollten Sie sich auch mit dem Thema Videomarketing und Verbreitung via Social Media vertraut machen.

Immer deutlicher zeigt sich, dass Video oder Film sich zum Leitmedium mausern, denn die Nutzerzahlen steigen kontinuierlich an und der Videokonsum nimmt mittlerweile einen zentralen Stellenwert in der Informationsbeschaffung und Unterhaltung ein. 2015 nutzten bereits 82 Prozent Videocontent im Internet; damit hat sich der Anteil in den letzten 10 Jahren fast verdreifacht. Gerade auf mobilen Endgeräten steigt der Konsum von Videocontent und besonders junge Menschen geben häufig kurzen Clips den Vorzug vor Text. Auf YouTube kommt mehr als die Hälfte der Videoaufrufe von mobilen Geräten. Video ist für Unternehmen und Startups ein wichtiges Werkzeug, um schnell und authentisch mit ihrer Zielgruppe zu kommunizieren und gleichzeitig ihr Branding zu stärken. Es muss also dahin, wo die Zielgruppe ist. Das geht nur mit einer weitflächigen Verbreitung und einer umfassenden Videomarketing-Strategie.

 

Videomarketing per Social Media

Wenn von Videomarketing die Rede ist, dann ist der erste Gedanke oft YouTube. Und das ist natürlich vollkommen richtig! YouTube ist der Marktführer der Videoportale, es ist eine der wichtigsten Suchmaschinen nach Google und wird vermutlich auch in Zukunft immer wichtiger für ein erfolgreiches Marketing werden. Wenn man also seinen Videocontent erfolgreich verbreiten will, dann führt an YouTube kein Weg vorbei. Ein schwerer Irrtum ist es jedoch, zu glauben, damit sei die Sache erledigt.

Facebook ist als beliebtestes und größtes Netzwerk natürlich die erste Anlaufstelle in Sachen Social Media. Der Videotrend ist längst erkannt und die Autoplay-Funktion ist mittlerweile so alltäglich, dass sich das Nutzerverhalten daran angepasst hat. Facebook soll sogar testen, eine Autoplay-Funktion mit Ton in die Timeline zu integrieren. Als Verbreitungsmöglichkeit sollten Unternehmen und Startups Facebook in jedem Fall nutzen. Um eine möglichst große Reichweite zu erzielen, können auch die Verlinken-Funktion oder Facebook Ads verwendet werden. Im Vorfeld der Veröffentlichung empfiehlt es sich daher, genau das Ziel der Kampagne festzulegen und dementsprechend zu posten. Planung ist das oberste Gebot für erfolgreiches Videomarketing.

Wie bei Facebook kann man auch bei den anderen Netzwerken agieren. Selbst wenn das Feedback nicht so groß ist, macht es Sinn, auf vielen Kanälen zu streuen. Immerhin ist die Verbreitung kostenlos, sofern man auf Werbeanzeigen verzichtet. Den Videotrend haben die Netzwerke längst erkannt: Weitere mögliche Anlaufstellen wären demnach Google+, Twitter, Xing, LinkedIn oder MySpace.

 

Alternative Videoportale: Es muss nicht immer YouTube sein

Ähnlich wie YouTube funktioniert die Plattform Dailymotion aus Frankreich. Das Layout und auch die Funktionsweise orientieren sich an YouTube, sodass man sich als User nicht groß umgewöhnen muss. Anschauen lohnt sich also, vor allem weil es auf Dailymotion einige Videos gibt, die bei YouTube gesperrt sind. Als Nummer zwei nach YouTube können auch hier viele Menschen erreicht werden. Natürlich muss man immer im Auge haben, ob die Zielgruppe dort auch erreicht werden kann, aber es lohnt sich in jedem Fall, auch mal andere Wege zu gehen als immer nur YouTube.

Eine andere Alternative ist Vimeo. Allerdings versteht sich diese Video-Plattform als Angebot für hauptsächlich kreativen, hochwertigen Content von Künstlern oder Designern. Sie wurde 2004 in New York gegründet und sollte dazu dienen, Kreativen – hauptsächlich Filmemachern – zu ermöglichen, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Fokus liegt dementsprechend auf künstlerischen Werken; man findet aber auch hochwertige Video-Tutorials und Inhalte wie Online-Kurse, die aber nur gegen Bezahlung angesehen werden können.

 

Was machen die anderen Video-Portale?

Der Vollständigkeit halber sollen hier auch die Alternativen zu YouTube genannt werden, auf denen Werbung zwar möglich ist, nicht aber durch einen eigenen Kanal oder einen Upload. Konkurrenten von YouTube sind z.B. das deutsche Videoportal Clipfish oder der Musikvideo-Spezialist Tape.tv. Diese werbefinanzierten Dienste bieten angemeldeten Usern die Möglichkeit, kostenfrei Videos, Filme oder Serien zu schauen. Der Markt der Videoportale ist stark umkämpft, sodass immer wieder neue Dienste auftauchen und andere aufgeben müssen. Auch die kommerziellen Videostreaming-Anbieter wie Amazon Prime oder Netflix haben ihren Anteil an diesen Bewegungen. Wer genug Budget hat, sollte diese Wege für sein Videomarketing eventuell auch im Auge behalten.

 

Fazit: Umschauen lohnt sich!

Die Arbeit für eine erfolgreiche Verbreitung eines Imagefilms beginnt natürlich bereits vor der Produktion, ja sogar bereits vor der Kreation. Denn je nachdem für welchen Zweck man den Film nutzen möchte, müssen verschiedene Faktoren beachtet werden:

  • Wer ist die Zielgruppe und wer soll sich von dem Film überhaupt angesprochen fühlen?
  • Welche Message soll der Film verbreiten?
  • Welche Rolle spielt der Film in der gesamten Marketing-Strategie?
  • Wofür soll er benutzt werden?
  • Welche ist die perfekte Länge?
  • Wie viel Spannung brauche ich, wie viel Emotion?
  • Welche Informationen soll der Film transportieren und wie können sie unterhaltsam vermittelt werden?

Letztendlich empfiehlt es sich, die vorhandenen Wege zu nutzen und immer mal wieder nach links und rechts zu schauen. Die Verbreitung via Social Media ist nicht nur aus Gründen der Reichweite interessant, sondern auch aus SEO-technischer Sicht. Und eine Auseinandersetzung mit alternativen Video-Portalen könnte von Vorteil sein, wenn man eine Nische bedient und ein ganz spezielles Publikum ansprechen möchte bzw. mit der Nutzung eines Dienstes auch eine Aussage über sich selbst treffen möchte. Letztlich verbietet eine Verbreitung über YouTube ja nicht, seinen Film oder sein Video auch auf anderen Plattformen zu veröffentlichen. Wir beraten Sie gern, welche Wege speziell für Sie sinnvoll sind. Sprechen Sie uns einfach darauf an!